22.10.09, 20:00, Institut Français de Cologne

Doppelkonzert

 

*Die Freundliche Übernahme

   Niels Klein (sax), Robert Landfermann (bass),

   Jonas Burgwinkel (drums) 

 

 

 

 

*Emil Parisien Quartet

   Emile Parisien (sax), Julien Touery (piano),

   Ivan Gélugne (bass), Sylvain

   Darrifourcq (drums)

 

 

 

Dieses Konzert wird veranstaltet als Teil des"Jazz Migration" Programms, das von Afijma - dem französischen Festivalverband - eingerichtet wurde, um die professionelle Entwicklung von neuen Jazz Gruppen zu unterstützen  

 

Wynton Marsalis hat ihn blutjung "entdeckt". Heute ist der Saxophonist Émile Parisien Leader einer der aufregendsten Nachwuchsformationen. Ohne sie je zu klonen, schreiben sie das musikalische Erbe so illustrer Vorbilder wie John Coltrane, Wayne Shorter, aber auch Berlioz oder Strawinsky weiter. Ihre zahlreichen Festival- und Club-Auftritte beweisen erstaunliche Reife und versprechen Großes für die Zukunft. Émile Parisien wurde mit dem renommierten "Victoires du Jazz" Award in der Kategorie "Entdeckung des Jahres 2009" ausgezeichnet!

Junge Musiker zu fördern ist eines der Ziele des Französischen Festivals AFIJMA, dessen Mitglied Jazz am Rhein e.V. mit diesem Festival seit März dieses Jahres ist.

Emil Parisien hat ein Quartett gegründet, das von Kraft in Ausdruck und Ideen geradezu überläuft. Dies ist ein Beispiel für die große Qualität, mit dem der junge Jazz in Frankreich in Erscheinung tritt. Inzwischen war das Quartett fast auf jedem der 30 Festivals in Frankreich zu hören, die zu AFIJMA gehören. Und natürlich gehört das Projekt auch zu „Vive Le Jazz“.

 Die Freundliche Übernahme ist ganz ähnlich von der Konzeption, dem Ideenreichtum und der musikalischen Kraft. Aher gehören beide an diesem Abend zusammen. Die drei Mitglieder kennt man in Köln seit Jahren. Robert Landfermann ist der frisch gebackene Preisträger des Kölner Horts und Gretl Will Stipendiums, das Niels Klein in 2005 gewonnen hatte. Und Jonas Burgwinkel bekommt Ende Oktober zusammen mit Robert Landfermann den Improvisationspreis des WDR. Das sagt schon alles über das Trio, das auf der letzten jazzahead für viele ausländische Gäste das Beste im Late Night Programm war.