Jazz am Rhein e.V. präsentierte zusammen mit seinen Partnern mit Erfolg die rheinische Jazzszene auf der 4. „jazzahead“ Jazzmesse 23. – 26.04.09 in Bremen / Deutschland,
davon besonders die  beiden Netzwerke „EURO Jazz 21’“ und „Jazz am Niederrhein“
  
Besser hätte die diesjährige „jazzahead“ Messe für Jazz am Rhein e.V. mit seinen grenzüberschreitenden Akzenten und Plänen gar nicht laufen können.
Hauptthema der Messe war Europa, Jazz als besonderes Phänomen der europäischen Kultur wurde auf vielfache Art vermittelt.
Jazz am Rhein e.V. konnte viele Gespräche führen, die erwarten lassen, dass die Kooperationen mit europäischen Partnern, vor allem mit Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Dänemark, der Schweiz, Großbritannien, Spanien/Katalonien und einigen osteuropäischen Ländern intensiviert werden bis hin zu einem Austausch nicht nur von Ideen, sondern Musikern.
 
Bis ins nächste Jahr hinein unterstützt die Initiative Musik gGmbH Berlin den Austausch rheinischer Musiker, ein Start in eine neue Zeit des Jazz ohne Grenzen in Europa ausgehend vom Rheinland.
Auf der Messe wurden die abschließenden Vereinbarungen zu dem Projekt mit der Initiative Musik ratifiziert. 
                                                     
 
 
Die Vertreter des französischen Festivalverbands AFIJMA teilten in einer Pressekonferenz mit, dass der Verband vor kurzem Jazz am Rhein e.V. als den ersten europäischen Partner ganz formell als assoziierten Partner aufgenommen hat. Die ersten Verpflichtungen rheinischer Musiker nach Frankreich gibt es bereits.
Und im Rahmen des Meetings "Networking in Europe" bekräftigten sie wie auch ihre Kollegen aus Dänemark und Ungarn, dass Jazz am Rhein e.V. den richtigen Weg eingeschlagen hat, den sie uneingeschränkt unterstützen.
                                  
Der Stand (C 21) von Jazz am Rhein e.V. war gut, um nicht zu sagen, ständig besucht. Nicht nur die gastfreundliche Atmosphäre, sondern vielmehr das Interesse am Jazz im Rheinland, insbesondere auch am Niederrhein, war überdeutlich spürbar. Die Kolleginnen und Kollegen aus Dinslaken, Kempen und Korschnebroich stellten ein weitaus größeres Interesse als in den letzten Jahren fest.
 
Am Samstagabend setzte dann noch der Vorschlag von Jazz am Rhein e.V. für das Late Night Programm im Schlachthof einen ganz besonderen Akzent. Allgemeine Begeisterung umgab den Auftritt des Trios "Freundlichen Übernahme", mit Niels Klein(sax), Robert Landfermann(bass) und Jonas Burgwinkel (drums) aus Köln.
Gut aufgestellt war sie, die Kölner Szene, so schon am Eröffnungsabend mit einem Konzert von Shreefpunk, der Band von Matthias Schriefl.
 
Im Übrigen konnte die Messe sich über deutlich mehr Fachbesucher als in den Vorjahren freuen. Insgesamt waren es mehr als 2.000 aus mehr als 30 Nationen.
Insgesamt kamen auch zu den Konzerten 5.076 Jazz-Fans und Fachbesucher.
231 Aussteller aus 18 Ländern sorgten für eine hoch interessante Messe.
Das Konzertprogramm setzte besondere Akzente mit dem European Jazz Meeting. Vier Länder stellten sich und ihre Musik vor: Frankreich, Catalonia, Luxemburg und Großbritannien.
Die Präsenz von Verbänden, Veranstaltern, Label und Musiker war nicht zu übersehen, schuf eine ganz besondere internationale Atmosphäre.